Sinnesübung

  • Sinnesübung

    Verfasst von Celina am 12. Januar 2026 um 11:20

    Liebe Naturbegeisterte,

    ich wünsche euch ein schönes Jahr 2026 mit ganz vielen tollen Momenten in der Natur! 😊🌳🦉

    Mich würde interessieren, ob ihr eine Sinnesübung habt, die euch besonders begeistert? Mein Favorit ist und bleibt bisher das “Baum tasten”. Das heißt mit verbundenen Augen einen Baum wiederfinden, nur durch das tasten. Als ich diese Aktivität zum ersten Mal durchgeführt habe, war ich total begeistert und meine Naturverbindung hat sich durch diese eine Sinnesübung nochmal vertiefen können.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen machen können?

    Ich freue mich auf eure Beiträge!

    Herzliche Grüße
    Celina

    Dorothe antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen. 3 Mitglieder · 2 Antworten
  • 2 Antworten
  • Tobias

    Mitglied
    12. Januar 2026 um 12:28

    Hallo Celina, hallo zusammen,

    ebenfalls ein fröhliches und gesundes neues Jahr mit ganz viel Zeit im Wald.

    Ich habe aktuell drei feste Übungen in meine Sinneswanderung integriert: Ein Dufträtsel (Station Riechen), das Baumtasten (Station Fühlen, und ein bisschen Nicht-Sehen) und die Geräuschlandkarte (Station Hören). Alle drei Übungen kommen immer sehr gut an und unterstützen die Teilnehmenden dabei, die jeweiligen Sinne zu schärfen bzw. bewusst einzusetzen.

    Aber ich bin bei dir Celina – das Baumtasten ist auch meine Lieblingsübung, auch die Lieblingsübung der meisten Teilnehmer, aber auch die Übung, die von einigen wenigen tatsächlich abgelehnt wird (Berührungsängste, fehlendes Vertrauen, …). Aber zugucken bringt auch Erkenntnisse.

    Liebe Grüße, Tobias

  • Dorothe

    Mitglied
    13. Januar 2026 um 6:58

    Guten Morgen in die Runde,
    ich habe vor Monaten an einer Wanderung teilgenommen, in der es u. a. um den Geschmackssinn ging. Indem wir die Augen verbunden bekamen, haben wir einen Sinn ‚ausgeschaltet‘, damit die anderen stärker in den Vordergrund kommen. Jede rhat mit geschlossenen Augen eine Brombeere in die Hand gelegt bekommen, ohne sie vorher zu sehen. Ziel sollte sein, eine einzige Brombeere so achtsam wie möglich wahrzunehmen: Wie fühlt sie sich an? Wie riecht sie? Wie schmeckt sie, wenn man langsam kaut? Ohne Sehen und Ablenkung können wir Unterschiede deutlicher spüren: Süße, Säure, die kleinen Kerne, die Konsistenz der Frucht.
    Den Teilnehmenden wurde bewusst, dass es nicht „nur“ um eine Brombeere ging, sondern um eine Übung in Achtsamkeit, Wahrnehmung und bewusstem Genießen.
    Viele Grüße, Doro

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