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Landtagsbeschluss in Bayern gefährdet Klima und Wald

Die Regierungskoalition in Bayern möchte, dass künftig Holz in Kohlekraftwerken verbrannt wird. Holz als Energieträger ist nach Ansicht eines Großteils der Wissenschaft für das Klima schädlicher als Kohle. Dennoch wird es politisch als CO2-neutral gerechnet. Das ist dem großen Einfluss staatlicher Forstverwaltungen, die gleichzeitig Deutschlands größte Holzverkäufer sind, zu verdanken. Der Umstieg von Kohle auf Holz zur Stromerzeugung belastet dabei das Klima stärker und erhöht den Nutzungsdruck auf die ohnehin schon stark gebeutelten Wälder. Gut, dass sich nun der BUND Naturschutz in Bayern klar dagegen positioniert!

Quelle: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

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  1. Ist es denn ökologisch und okonomisch nicht sinnvoller, das durch Klimawandel und durch Borkenkäfer abgestorbene Holz hier vor Ort zur Energiegewinnung zu nutzen, anstatt es mit Conainerschiffen nach China zu bringen?

    1. Lieber André,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Grundsätzlich ist der Export von Holz ganz besonders klimaschädlich, da das Holz vor dem Export mit Sulfuryldifluorid begast wird. Sulfuryldifluorid ist 4.000 mal klimawirksamer als CO2 und kommt aktuell in großen Mengen zum Einsatz.
      Das beste aus ökologischer, ökonomischer und klimatischer Sicht wäre das Holz im Wald zu belassen. Auch beim Verbrennen werden große Mengen CO2 frei.
      Wenn da Holz im Wald verbleibt, bleiben die Nährstoffe vor Ort, Wasser wird gespeichert, der Boden wird vor Erosion geschützt und vieles mehr.

  2. das ist wohl das beste, was vom Wald ist, muss auch im Wald bleiben.
    die Humusschicht ist viel zu dünn. Die Habgier ist so groß !!
    Nachhaltig ist für mich, nur soviel mitnehmen, das daß Ökosystem nicht geschwächt wird.