fbpx

Ist Holz die neue Braunkohle?

Welche Auswirkung hat Holzverbrennung auf das Klima?

Holzverbrennung ist nicht klimaneutral – das stellte heute ein Team von WissenschaftlerInnen um Prof. Dr. Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde auf Grundlage von weltweiten Forschungsarbeiten klar. Selbst die Verwendung von Holz in langlebigen Produkten kann nachteilig für das Klima sein – vor allem, wenn die Holzernte die Funktionstüchtigkeit von Wäldern beeinträchtigt. Der wirkungsvollste Klimaschutz mit Wald, so die Forschergruppe, sei die Kohlenstoffspeicherung durch Waldwachstum, insbesondere in älteren Wälder. Daher richten sie einen Appell an die Bundesregierung: Die Förderung der Holzverfeuerung im Zuge der Energiewende ist ein Irrweg und muss dringend beendet werden!

Das Positionspapier der Forschergruppe wird heute anläßlich eines Frontal21-Beitrags veröffentlicht.

Hier geht es zum Positionspapier:

Bildnachweis:
Lidia Adriana auf Unsplash

Ähnliche Artikel

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Finde ich toll, dass dies mal deutlich dargestellt wird. Es ist eine hartnäckige Behauptung, die immer noch in vielen Köpfen festsitzt, dass der Ersatz von fossilen Brennstoffen gegen nachwachsende Biomasse Klima schonend sei. Daher ist es doch Fakt, dass Kohlenstoff in beiden Stoffen enthalten ist. HOLZ ist wie Kohle, Öl und Gas ein Speicher und sollte daher sehr behutsam zur Energiegewinnung genutzt werden. Zu schnelles Verbrennen ist schädlich!